Pokerzeitschriften
In den letzten Jahren sind einige Pokerzeitschriften auf den Markt gekommen, da sich das Poker Online spielen immer größerer Beliebtheit erfreut und vom einzeln auftretenden Herrenabendvergnügen zum Breitensport mutiert. Inhaltlich geht es bei diesen Zeitschriften vor allem um das Pokern an sich. Es werden Events und Turniere angepriesen, Strategieartikel finden sich darin und es wird auch über Profis aus dem Pokerbereich gesprochen. Für diejenigen Pokerspieler, denen Hintergrundinfos aller Art sehr wichtig sind, sind diese Pokermagazine so etwas wie der heilige Gral des Pokerwissens. Die wichtigsten Magazine sollen nachfolgend vorgestellt werden.
Bluff Magazine
Auf monatlicher Basis erscheint das Bluff Magazine und erscheint weltweit. Das Magazin beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Poker. Es erscheint in mehreren verschiedenen redaktionellen Ausgaben wie Bluff Magazine USA, Bluff Magazine Europe und als Bluff Magazine Asia. Inhaltlich bietet das Bluff Magazine aber bis auf wenige jeweils lokale Inhalte den gleichen Content rund um weltbewegende Ereignisse an den Pokertischen der Welt. Dieses Magazin, auch liebevoll einfach nur "Bluff" genannt, gehört zu den ersten und altgedienten Pokerzeitschriften. Die erste Auflage wird mit dem Februar 2005 datiert. Viereinhalb Jahre klingen zuerst nicht nach einem besonders langen Zeitraum, dennoch gehört das Bluff-Magazin zu den ältesten Pokerzeitschriften überhaupt. Die Zielgruppe des Bluff Magazins ist eindeutig der Pokerprofi. Es gibt natürlich auch gelegentlich Strategievorschläge und Spieltipps für Einsteiger, diese bewegen sich allerdings auf merklich erhöhtem Niveau. Primär beschäftigt sich das "Bluff" mit Turnieren und Profispielern, Casino Rezensionen und Veranstaltungstipps.Bemerkenswert dabei ist die ausgewogene Abdeckung bei virtuellem und echtem Poker, welche bei den meisten anderen gedruckten Magazinen in dieser Form nicht auffindbar ist. Es gibt im Bluff regelmäßig Rezensionen über Online Casinos oder Pokerräume, wobei die Profis aus dem Internet dabei genauso gut dastehen wie die Helden aus dem realen Poker. Das ist eine sehr seltene und dafür umso angenehmere Abwechslung.
Das Poker Tribune
Wenn man vom Poker Tribune spricht, wird damit das Edelblatt unter deutschen Pokerzeitschriften gemeint, welches sich rühmen darf, das größte wirklich deutsche Pokermagazin in den Regalen der Magazinverkäufer zu sein. Die Poker Tribune richtet sich mit den Inhalten ausschließlich an Spieler, die bei realen Turnieren und in Casinos spielen. Die Internetversion des Pokers findet man hier allenfalls als Randbemerkung.In jeder Ausgabe dieses Magazins, welches seit Anfang 2007 monatlich erscheint, beschäftigt sich das Blatt mit sehr aktuellen Ergebnissen aus Turnieren, den bekanntesten Pokerspielern, mit Tipps zu Veranstaltungen und allen sonstigen Dingen, die mit Poker zu tun haben. Berichte über gesellschaftliche und wirtschaftliche Ereignisse innerhalb der Pokerszene und den zughörigen Casinos gehören ebenfalls dazu.
Zusammengefasst liest sich die Poker Tribune deutlich anspruchsvoller als das "Bluff". Das Layout wirkt eher wie ein Wirtschaftsblatt und dementsprechend sind auch die darin enthaltenen Artikel. Sie sind sehr nüchtern und sachlich geschrieben und das Niveau ist äußerst hoch angesetzt. Liest man seine Pokernachrichten gerne von namhaften Journalisten in professioneller Aufmachung, ist man beim Poker Tribune sehr gut aufgehoben. Geht man davon aus, dass sich das Bluff-Magazin an gute Spieler wendet, so wirkt das Poker Tribune so, als wäre es nur für Berufspokerspieler gedacht.
Das Casino & Poker Magazine
Die Cosmopolitan unter den Pokermagazinen hat sich nach einer längeren redaktionellen Pause wieder auf dem Markt zurückgemeldet. Früher hatte es seinen Sitz in Wien, nun ist das Blatt in Hamburg stationiert und berichtet über alle wichtigen Events der Glückspielszene und damit gezwungenermaßen hauptsächlich über Poker.Die Artikel im CPM sind durchaus niveauvoll und unterhaltsam verfasst. Der Stil erinnert ein wenig an die Artikel des Playboy Magazins. Mit diesem Vergleich sollte klar sein, worin das Hauptaugenmerk des CPM liegt: Den größten Wert beim CPM legt die Redaktion auf die Pokergemeinschaft und den dazugehörigen Lifestyle. Inhaltlich bietet das CPM natürlich auch alles, was das Bluff und die Poker Tribune vorhalten. Zusätzlich gibt es im CPM aber auch noch Abhandlungen über die modischen Trends unter Pokerspielern oder mit welchem Auto man am besten zum nächsten Turnier fährt. Möglichst neutral betrachtet wirkt das CPM als Kurzweiligstes unter den Pokermagazinen.
Das All in Magazine
Was die einen Zeitschriften haben, haben andere wieder nicht: eine gut gelungene Mischung aus Unterhaltung und Bildung. Wenn man sich eine Zeitschrift kauft, denkt man oft nicht so genau über deren Inhalt nach. Allerdings würde man diese Zeitschrift wohl kein zweites Mal käuflich erwerben, wenn man vom Inhalt und der Aufmachung nachträglich enttäuscht wurde. Anders als bei Büchern, die vor ihrer Veröffentlichung über mehrere Jahre hinweg überarbeitet werden, muss ein Magazin dauerhaft gut geschrieben und für eine regelmäßig wiederkehrende Veröffentlichung bereit sein. Das All in-Magazin hat das Glück, all diese Eigenschaften inne zu haben.Das Magazin wirkt wie das perfekte Medium: Anspruchsvoll aufgebaute Seiten, jedoch keineswegs übertrieben wirkend, lehrreiche Artikel, welche trotz vielen Inhalts keine Langeweile aufkommen lassen. Es wird Unterhaltung geboten, ohne das Gefühl zu verbreiten, diesen Unterhaltungswert mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln erzwingen zu wollen. Der ungezwungene, nie herablassende Stil dieses Magazins wirkt dabei keineswegs stumpf oder simpel. Erwähnenswert ist, dass viele namhafte Pokerspieler Artikel für dieses Magazin verfassen, um dem Leser Einblicke in die Sicht eines Insiders zu vermitteln und Feinheiten des Pokerspiels zu erläutern. Gibt es irgendwas, dass man über Poker in Erfahrung bringen möchte, wird man beim All in-Magazin fündig werden. CasinoVerdiener weiß, wo es die besten Bonusse in Online Casinos gibt.
Ein kleiner, aber nicht tragischer Nachteil des "All In" ist der Erscheinungszyklus. Viele andere Magazine rund um Poker erscheinen in einem 2-wöchigen Turnus, das All in-Magazin lediglich 1-mal im Monat. Abgesehen davon ist das Magazin ein wenig teurer als seine Konkurrenz, aber es ist seinen Preis auch wert. Für einige Spieler ist es die einzige Zeitschrift, welche lohnenswert ist, gekauft zu werden. Inhaltlich bietet das All in-Magazin, genau wie alle anderen Poker-Magazine, Berichte über Turniere, Events und das Geschehen rund um das Pokern, allerdings in einer erfrischenden Art verfasst, ohne plump zu wirken.
Die Zeitschrift "Card Player"
Die Pokerzeitschrift "Card Player" bietet ein Internetportal an, das sich in den Bereichen Pokerstrategie, Pokerturnier-Übertragungen und Pokerdarstellung spezialisiert hat. Gegründet wurde "Card Player" von June Field im Jahre 1988. Jeff Shulman erwarb das Magazin dann 1998 und sein Sohn, Jeff Shulman, ist momentan CEO. Die lokalisierte Ausgabe "Card Player Europe" wird vom Mutterkonzern, Card Player Media, veröffentlicht. Addiert man die monatlichen Auflagen beider Kontinente zusammen, kommt man auf eine Zahl in Höhe von ungefähr 300.000.Die aktuellen Ausgaben vom "Card Player" erscheinen in einem Turnus von 2 Wochen. Jedes Exemplar enthält für gewöhnlich allgemeine Pokerartikel, diverse andere Kolumnen, Turnierreportagen und sehr detaillierte Profile von den prominenten Pokerspielern. Mitarbeiter von "Card Player" verfassen ihre Turnierreportagen direkt vor Ort bei den allergrößten und wichtigsten Poker-Events. In jeder Ausgabe findet sich eine große Anzahl von Strategiekolumnen, welche von prominenten Pokerspielern stammen. So werden Einblicke in das Spiel eines Profis gewährt, was für jeden ambitionierten Spieler eine gute Möglichkeit ist, sein eigenes Spiel weiter zu verbessern. Die wohl bekanntesten Autoren für diese Artikel sind Daniel Negreanu und Phil Hellmuth. Das "Card Player"-Magazin vertreibt in verschiedenen Ländern Europas Partnermagazine. Dazu zählt unter anderem auch das deutsche Pendant "Das Casino & Poker Magazin".
Das Card Player-Magazin ist außerdem auch für die jährlich wiederkehrende Auszeichnung des "Spielers des Jahres" bekannt. Im Jahre 1997 wurde erstmals die "Spieler des Jahres"-Auszeichnung verliehen. Diese Trophäe erhält ein Spieler, wenn er über den Zeitraum eines vollen Jahres im Vergleich zu den anderen Spielern die besten Ergebnisse bei allen wichtigen Pokerturnieren erreicht hat. Jedem Spieler werden Punkte gutgeschrieben, wenn er am Finaltisch teilnimmt. Die Punktehöhe ist dabei abhängig von der Höhe des Buy-ins und auch von der Größe der Teilnehmerzahl. Gewinner der Auszeichnung ist am Jahresende derjenige, der insgesamt die höchste Punktzahl erreicht hat.
Das Poker Blatt
Das Pokerblatt-Magazin ist ein neues Magazin, welches erst seit Kurzem auf dem deutschsprachigen Markt erhältlich ist. Die Zielgruppe sind Pokerspieler, welche Poker als einen faszinierenden Sport sehen und Anfänger, die sich eingehend über das Spiel und andere Spieler informieren möchten. Auch für Fortgeschrittene ist dieses Blatt interessant, da es so ziemlich alle Interessengruppen abdeckt, die das Pokerleben hervorbringt.Online Casino Test
Das Pokerblatt bietet in einem regelmäßigen Turnus von 2 Monaten viele aktuelle Informationen und Unterhaltung im Bereich Poker und Online Casino. Ferner bietet das Pokerblatt regelmäßige Turnierberichte, Spielanalysen, Hintergrundinformationen sowie Interviews und Porträts von Topstars auf internationaler Ebene genauso wie von nationalen Aufsteigern. Anfängern und Pokerinteressierten werden im Strategieteil dieses Magazins die verschiedenen, beliebtesten Varianten des Pokers vorgestellt und dazu die entsprechenden Grundregeln erklärt. Wer bereits auf einem gehobenen Niveau spielt, findet im Pokerblatt-Magazin fundierte Artikel, welche sich auf aktuelle Themen beziehen. Für Live-Spieler ist die aus mehreren Teilen bestehende Serie "Pokermetropolen im Test" ein absolutes Muss. Hier erfährt man als Pokerspieler, wo es sich in welchen Städten und Locations lohnt, mal auf einen Besuch für eine Runde Poker vorbeizugehen.
Allgemeines zu den Pokerzeitschriften
Bei all den verschiedenen Zeitschriften bleibt einem im Grunde keine Möglichkeit, ohne das Lesen der einzelnen Blätter herauszufinden, welches Magazin am besten zu einem passt. Es finden sich in allen Variationen dieser Magazine sehr viele interessante, spannende und lehrreiche Artikel für jeden Menschen, der sich eingehend mit dem Poker spielen beschäftigt. Vor allem die verschiedenen Strategieartikel, welche oftmals von den absoluten Größen im Pokergeschäft stammen, bieten eine Menge hilfreicher Tipps, die vor allem für Anfänger und nur leicht fortgeschrittene Pokerspieler sehr viel Nutzen bringen, sofern sie richtig verstanden und umgesetzt werden. Die Veranstaltungskalender sind dann natürlich auch für die semi-professionellen und professionellen Spieler von großem Interesse, da hier die Örtlichkeiten und Turniere genannt werden, bei denen es meist um das große Geld geht. Ein Muss für jeden erfolgsorientierten Pokerspieler.Grundsätzlich kann man keines dieser Magazine pauschal für jeden empfehlen oder davor "warnen", denn jeder Mensch hat bekanntlich unterschiedliche Interessen und sollte sich deshalb auch ein eigenes Bild darüber machen, welches dieser Magazine für jeden Einzelnen infrage kommt. Eine gewisse Vorauswahl sollte aber über die verschiedenen Vorstellungen bereits möglich sein. Sicher ist, dass jedes dieser Poker-Magazine inhaltlich sehr viel zu bieten hat und man allein über die Artikel der Profis bereits einen Hauch der Luft schnuppern kann, die im Profipoker-Bereich weht.
